Der Handyverkäufer Mobilezone hat im ersten Halbjahr den Gruppen-Umsatz um 19 Prozent auf 177,2 Millionen Franken gesteigert. Dieses Plus enthalte allerdings im Segment Handel einen Grosshandelsumsatz von 12,8 Millionen. Ohne diesen Einmaleffekt hätte die Umsatzzunahme knapp 11 Prozent betragen, teilt das Unternehmen mit.

Der Bruttogewinn konnte gleichzeitig um 4,6 Prozent auf 54,8 Millionen Franken erhöht werden, wodurch die Bruttogewinnmarge auf 30,9 Prozent von 35,2 Prozent fiel. Dies wird in der Mitteilung mit tiefmargigen Grosshandelsaufträgen begründet.

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Markt hat sich belebt

Der Ebit stieg um 6,5 Prozent auf 11,2 Millionen Franken, die entsprechende Marge kam bei 6,3 Prozent nach 7,1 Prozent im Vorjahreszeitraum zu liegen. Unter dem Strich erhöhte sich der Reingewinn um 2,9 Prozent auf 9,1 Millionen Franken.

Der Markt habe sich im ersten Halbjahr merklich belebt, teilt Mobilezone weiter mit. Ein Grund dafür sei gewesen, dass diverse Mobilfunkanbieter die automatische Verlängerung von Abos abgeschafft hätten. Für eine zusätzliche Belebung habe Sunrise mit der Einführung der Freedom-Tarifpläne gesorgt.

Hoffen auf neue iPhones

Für das Gesamtjahr 2014 ist Mobilezone zuversichtlich, ohne allerdings einen konkreten Ausblick zu geben. Im zweiten Semester werde die Markteinführung von zwei neuen iPhone-Modellen erwartet, heisst es zur Begründung. Bei guter Verfügbarkeit der Geräte werde dies die Vertragsabschlüsse erfahrungsgemäss antreiben.

(awp/dbe/ama)