Ein schlechteres Leben-Geschäft und tiefere Anlagerenditen haben das Halbjahresergebnis der Mobiliar eingetrübt. Unter dem Strich stieg der Gewinn dennoch leicht um 1,2 Prozent auf 200,6 Millionen Franken.

Zu verdanken ist dies im Wesentlichen der Nicht-Leben-Sparte. Das Geschäft mit Sach-, Haftpflicht- und Gebäudeversicherungen spülte 1,72 Milliarden Franken Prämien in die Kasse, wie die Mobiliar mitteilte. Das sind 5 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2012. Die Combined Ratio - das Verhältnis von Schadenleistungen und internen Kosten zu den Einnahmen - verbesserte sich ebenfalls auf 91,7 Prozent nach 93,8 Prozent im Vorjahr.

In der Lebensversicherungssparte sanken die Einnahmen dagegen um 5,6 Prozent auf 578,4 Millionen Franken. Stark rückläufig sei vor allem das Geschäft mit Einmalprämien in der privaten Vorsorge gewesen.

Deutlich tiefer fiel das Finanzergebnis aus, das um 13,7 Prozent auf 170,8 Millionen Franken absackte. Die verschiedenen Anlageklassen hätten sich sehr unterschiedlich entwickelt. Schlechter rentierten vor allem Obligationen und die Anlagen in Gold. Zudem musste die Mobiliar Abschreibungen auf ihre Investitionen in Aktienfonds vornehmen.

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(sda/chb/aho)