Die Mobiliar hat im vergangenen Jahr die Prämieneinnahmen erneut steigern können. Mit 3,428 Milliarden Franken lagen sie 3,9 Prozent höher als im Vorjahr.

Auch beim Gewinn legte der Versicherungskonzern zu. Der Überschuss stieg deutlich von 235,8 Millionen auf 383,4 Millionen Franken, wie die Mobiliar am Freitag bekanntgab. Das Wachstum ist allerdings im Wesentlichen auf einen negativen Sondereffekt im Vorjahr zurückzuführen: 2012 hatte das Unternehmen 190 Millionen Franken für die Sanierung seiner Pensionskasse aufwenden müssen. Klammert man diesen Effekt aus, wäre der Gewinn 2013 gesunken.

Schadenaufwand gestiegen

Gut lief erneut das Nicht-Leben-Geschäft, wo die Bruttoprämien um 4,6 Prozent auf 2,560 Milliarden Franken zulegten. Das Leben-Geschäft wuchs um 2,1 Prozent auf 868,2 Millionen Franken.

Zwar stieg auch der Schadenaufwand, der sich auf 1,516 Milliarden Franken belief, allerdings mit 1,8 Prozent etwas weniger stark als die Prämien. Als Konsequenz verbesserte sich die Combined Ratio – das Verhältnis des Schadenaufwands zu den verdienten Prämien – von 92,9 Prozent auf 91,4 Prozent.

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(awp/me/sim)