Das Immobilienunternehmen Mobimo hat im ersten Halbjahr 2017 einen Gewinn von 63,3 Millionen Franken erwirtschaftet. Nach einem Rekordergebnis im ersten Halbjahr 2016 liegt das Ergebnis für die Berichtsperiode tiefer - und zwar um rund 30 Prozent.

Mobimo erzielte in den vergangenen sechs Monaten in allen Bereichen ein positives Ergebnis, wie es in einer Mitteilung vom Freitag heisst. Gegenüber dem starken Vorjahresresultat, das hauptsächlich durch den Verkauf von Anlagenliegenschaften getrieben war, hätten im 2017 die operativen Ergebnisbeiträge wieder im Mittelpunkt gestanden.

Leichtes Plus bei Vermietung

Demnach verdiente Mobimo im Bereich Vermietung 48,6 Millionen Franken. Das entspricht gegenüber dem Vorjahreszeitraum einem leichten Plus von 0,7 Prozent. Aus dem Verkauf von Anlageliegenschaften wurde eine Ertrag von 17,8 Millionen Franken erzielt - nur knapp halb so viel wie im Vorjahr.

Rückläufig entwickelte sich auch der Geschäftsbereich Verkauf Promotion und Entwicklungsdienstleistungen mit einem um 22 Prozent tieferen Erfolg von 13,3 Millionen Franken.

Unveränderter Fokus

Der Betriebsgewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) sank in der Folge um 12 Prozent auf 92,9 Millionen Franken. Darin enthalten ist ein Erfolg von 30,6 Millionen Franken, der aus der Neubewertung des Immobilienparks resultiert. Ohne die Neubewertung resultiert ein Betriebsgewinn von 62,3 Millionen Franken (-26 Prozent).

Mobimo will an seinem Kurs festhalten. Man gehe mit unverändertem Fokus in die zweite Hälfte des Jahres 2017, heisst es. Der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung seien überzeugt, dass sich die Gesellschaft auch künftig erfreulich entwickeln, ausgezeichnete operative Leistungen erbringen und für die Aktionäre Mehrwert schaffen wird.

(sda/cfr)

Anzeige