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Mobimo steigert Mieterträge im ersten Halbjahr

Auf Kurs: Das Immobilienunternehmen sieht sich auf Kurs.  Keystone

Neu übernommene Mietobjekte haben mehr Einnahmen gebracht. Der Gewinn stieg aufgrund Investitionen nur wenig an. Das Management hält an der Ausschüttungspolitik fest.

Veröffentlicht am 07.08.2014

Das Immobilienunternehmen Mobimo hat im ersten Halbjahr 2014 die Mieterträge gesteigert, unter dem Strich aber deutlich weniger Gewinn gemacht. Der Erfolg aus der Vermietung verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr um 6,5 Prozent auf 42,4 Millionen Franken. Dieser Trend werde sich dank der im ersten Halbjahr ins Portfolio übernommenen Mietobjekte weiter fortsetzen, teilt Mobimo am Donnerstag mit.

Der Verkauf aus Promotion und Dienstleistungen kam allerdings im roten Bereich zu liegen: -0,3 Millionen wurden erwirtschaftet nach einem Plus von 5,7 Millionen Franken im Vorjahr. Eine grosse Anzahl von Eigentumsübertragungen werde im zweiten Halbjahr wie geplant stattfinden, heisst es. Das Niveau des starken Vorjahrs werde 2014 wie erwartet aber nicht erreicht. Insgesamt bestünden per Ende Juni beurkundete Kaufverträge für Stockwerkeigentum in der Höhe von 105 Millionen Franken. Auch der Dienstleistungsbereich Investitionen Dritte werde im zweiten Halbjahr einen «wesentlichen» Ergebnisbeitrag leisten.

Immobilienaufwertung vergrössert den Gewinn

Aus der Neubewertung des Immobilienparks resultiert ein tieferer Erfolg von 7,2 Millionen nach 23,6 Millionen im Vorjahr. Damals hatte die erstmalige Anwendung des Rechnungslegungsstandards IFRS 13 das Resultat deutlich positiv beeinflusst.

Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT kam bei 38,8 Millionen zu liegen und damit 35 Prozent tiefer als im Vorjahr. Der Reingewinn stieg um etwa die Hälfte auf 20,1 Millionen. Wird der Erfolg aus der Neubewertung herausgerechnet, resultiert ein Gewinn von 14,6 Millionen nach 23,6 Millionen im Vorjahr. Damit hat Mobimo die Schätzung der Analysten klar verfehlt. Diese hatten den Reingewinn unter Ausklammerung der Neubewertung bei 21,2 Millionen Franken veranschlagt.

Für das Gesamtjahr geht das Mobimo-Management davon aus, die gesteckten Ziele zu erreichen und die Ausschüttungspolitik fortführen zu können. Der steigende Anteil Anlageliegenschaften führe zum erwünschten Wachstum der Mieterträge, heisst es. Die Zukunftsaussichten der Gruppe werden weiterhin als «sehr gut» beurteilt.

(awp/lur/me)

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