1. Home
  2. Unternehmen
  3. Mode: Zara-Rivale Hennes & Mauritz legt zu

Kleidung
Mode: Zara-Rivale Hennes & Mauritz legt zu

H&M: Warm angezogen für schlechtere Zeiten. Keystone

Das schwedische Modehaus Hennes & Mauritz wächst und wächst. Mit seinen weltweit über 4300 Kleiderhäusern erwirtschaftete der Konzern im abgelaufenen Geschäftsjahr mehr als 24 Milliarden Franken.

Veröffentlicht am 15.12.2016

Der Textilkonzern Hennes & Mauritz (H&M) hat im November trotz deutlich höherer Nachfrage nicht so gut abgeschnitten wie gedacht. Im Vergleich zum Vorjahresmonat legten die Erlöse in Landeswährungen inklusive Umsatzsteuer um neun Prozent zu, wie das Unternehmen am Donnerstag in Stockholm mitteilte.

Analysten hatten mit einem deutlich stärkeren Zuwachs gerechnet, zumal H&M seine Ladenkette seither um mehr als 427 Shops auf 4351 Geschäfte ausgeweitet hatte. Die Aktie verlor nach den Neuigkeiten mehr als 5 Prozent an Wert.

Umsatzplus im Jahresvergleich

Für H&M ging mit dem November das jüngste Geschäftsjahr zu Ende. Insgesamt kam das Unternehmen in dieser Zeit auf ein Umsatzplus von sieben Prozent – bereinigt um Währungsschwankungen. Umgerechnet in die Heimatwährung des Konzerns stieg der Umsatz um sechs Prozent auf 222,8 Milliarden Schwedische Kronen – umgerechnet rund 24,4 Milliarden Franken. Das macht mehr als 5 Millionen Franken pro Geschäft. 

Die spanische H&M-Rivalin Inditex, zu der die Modekette Zara gehört, hatte am Mittwoch für die ersten neun Monate des Jahres ein Umsatzplus in Landeswährungen von 15 Prozent gemeldet.

(awp/ise)

Anzeige