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Möbelhaus Ikea verkauft erstmals auch Fernseher

Dank integrierter Unterhaltungselektronik will Ikea den Kabelsalat vermeiden. (Bild: Keystone)

Wohnst Du noch oder schaust Du schon? Ikea will künftig Fernseher, Musikanlagen und DVD-Spieler bei Regalen und Schränken gleich miteinbauen. Dafür kooperiert der schwedische Möbelriese mit einem chin

Veröffentlicht am 17.04.2012

Ikea steigt ins Geschäft mit Unterhaltungselektronik ein. Im Sommer will der schwedische Möbelriese eine Kombination aus Fernseher und dazugehörigem Schrank zunächst in einige seiner Märkte bringen.

Dabei will Ikea die Käufer auch mit dem Preis überzeugen: Das komplette Set aus LCD-Fernseher mit einer Diagonale von 32 Zoll (81 cm), Soundsystem und Fernsehbank solle 899 Euro (1080 Franken) kosten, teilte Ikea am Dienstag mit.

Kooperation mit TCL in China

Das Modell mit dem Namen UPPLEVA wird in Zusammenarbeit mit dem chinesischen Elektronik-Hersteller TCL produziert. Ikea wirbt unter anderem damit, dass sich durch die Integration lästiger Kabelsalat vermeiden lasse. In Deutschland wird der Ikea-Fernseher zunächst nur in zwei Berliner Märkten zu kaufen sein.

Massenhaft soll das neue Produkt dann im Herbst zunächst in Frankreich, Italien, Schweden, Polen, Dänemark, Spanien, Norwegen und Portugal verkauft werden. Der Verkaufsstart in den verbleibenden Märkten sei im Frühjahr 2013 geplant, hiess es.

Ikea wagt sich in den Markt, obwohl sich das jahrelang boomende Geschäft mit Unterhaltungselektronik zuletzt merklich abgekühlt hat. In entwickelten Märkten wie Westeuropa und den USA haben die Verbraucher in der Masse bereits die alten Röhrenfernseher durch Flachbildschirme ausgetauscht. Den Herstellern macht neben dem Nachfragerückgang auch ein massiver Preisverfall zu schaffen.

(aho/muv/awp)

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