Nach der US-Bank JPMorgan Chase muss sich offenbar nun auch die Credit Suisse in den USA auf eine juristische Auseinandersetzung betreffend Hypothekarkredite vorbereiten. Der New Yorker Generalstaatsanwalt Eric Schneiderman bereite eine Klage gegen die Grossbank vor, schreibt die Wirtschaftszeitung «Financial Times» von heute. Die Bank habe Investoren mit dem Verkauf sogenannter «Mortgage Backed Securities» (MBS) Verluste in Milliardenhöhe beschert.

Die Klage gegen die CS dürfte noch in dieser Woche eingereicht werden, schreibt die Zeitung mit Bezug auf mit der Sache betraute Personen. Dabei würden die Due-Diligence-Praktiken beim verbriefen von Hauskrediten unter die Lupe genommen. Das Büro des Staatsanwalts hat die Gerüchte nicht kommentiert, heisst es im Bericht.

(tke/awp)