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Machtkampf
Monsanto-Chef bietet Transparenz für Syngenta

Hugh Grant: Der Monsanto-Chef würde Syngenta Einblick in die Bücher geben. Keystone

Damit die Braut sich traut, will Monsanto-Chef Hugh Grant die Hosen runter lassen: In einem Interview sagt er, dass er Syngenta Einblick in die Monsanto-Bücher geben will.

Veröffentlicht am 24.07.2015

Der US-Agrochemie-Hersteller Monsanto wäre offenbar bereit, auch die eigenen Bücher zu öffnen, um die angestrebte Übernahme des Schweizer Konkurrenten Syngenta vorwärts zu bringen. Wie die Agentur Bloomberg in einer Meldung vom Freitag schreibt, hat Monsanto-Chef Hug Grant dies in einem Telefon-Interview mit der Agentur gesagt.

«Wir würden nicht nur eine gegenseitige Due Diligence erlauben. Ich denke auch, die Aktionäre würden das so erwarten», zitiert die US-Agentur den Monsanto-Chef. Monsanto bietet rund 45 Milliarden US-Dollar für Syngenta, was der Verwaltungsrat des Basler Konzerns aber als ungenügend bezeichnet.

Grant will Blick in die Bücher

Monsanto will allerdings kein höheres Angebot machen, ohne in die Bücher von Syngenta Einblick zu erhalten, was wiederum Syngenta nicht erlauben will. «Wir waren immer bereit, eine Erhöhung des Angebotes in Betracht zu ziehen, aber wir wollen in irgend einer Form eine Due Diligence durchführen können», so Grant gegenüber der US-Agentur.

Der Syngenta-VR hat zuletzt am Donnerstag im Zusammenhang mit der Halbjahres-Berichterstattung seinen Widerstand gegenüber der Monsanto-Offerte bekräftigt. «Wir haben in der Vergangenheit immer Nein gesagt und ich verstehe wirklich nicht, was Monsanto an diesem Nein nicht versteht», sagte CEO und VR-Mitglied Mike Mack vor der Presse.

(awp/ise)

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