Syngenta liegt offenbar wieder im Fadenkreuz von Monsanto: Firmenintern würden die Vorzüge eines erneuten Angebots diskutiert, sagte Chief Operating Officer Brett Begemann am Dienstag im Vorfeld des Investorentags gemäss der Nachrichtenagentur Bloomberg.

Monsanto hatte erst Ende August eine geplante Übernahme von Syngenta abgeblasen. Das US-Unternehmen begründete dies mit dem ungebrochenen Widerstand der Basler. Das Angebot der Amerikaner habe den Wert des Unternehmens in signifikanter Weise unterschätzt, hatte Syngenta seine ablehnende Haltung verteidigt. Monsanto hatte 449 Franken je Aktie geboten.

Syngenta-Aktie mit Freudensprung

Auch der chinesische Chemiekonzern ChemChina scheint an Syngenta interessiert zu sein, wie bereits in der Vorwoche bekannt wurde. ChemChina habe in Gesprächen ein Angebot von 449 Franken je Aktie auf den Tisch gelegt, berichtete ebenfalls Bloomberg unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.

Die Syngenta-Aktie hatte am Dienstag kurz vor Handelsschluss einen Kurssprung hingelegt, nachdem die News im Handel durchgesickert waren. Die Aktie schloss bei 375 Franken (+3,3 Prozent). Am Mittwoch setzte sich der Höhenflug fort: Der Titel schoss zu Handelsbeginn zwei Prozent in die Höhe.

(awp/ise/chb/mbü)

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