Monsanto will trotz abermals abschlägigem Bescheid an Syngenta dranbleiben. Im Bemühen um den Agrochemiekonzern wendet sich der US-Saatgutkonzern nun an dessen Aktionäre, mit dem Ziel, die Syngenta-Spitze wieder an den Verhandlungstisch zu bringen.

«Ihre Aktionäre wollen mit uns sprechen», erklärte Monsanto-Manager Scott Partridge, Vice President of Strategy, dem «Wall Street Journal». Man versuche auszuloten, welche Zugeständnisse nötig wären, um sie von dem Deal zu überzeugen.

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Angebot ausreichend

Wie Partridge in dem Interview weiter sagte, lehnt es Monsanto ab, das Angebot für Syngenta zu erhöhen. Dieses liege mit 449 Franken je Aktie bereits um 43 Prozent über dem Kurs vor Bekanntwerden der Pläne. Ein Syngenta-Sprecher wiederum wird mit den Worten zitiert, die Offerte sei «völlig ungenügend».

Monsanto will derweil offenbar nicht locker lassen: «Wir gehen nicht weg», erklärt Partridge. Es gebe keinen konkreten Zeitplan bezüglich Syngenta, ergänzte er.

(awp/gku/ama)