Der US-Agrarkonzern Monsanto leidet unter schwachen Geschäften in der Landwirtschaft und rutscht tiefer in die roten Zahlen. Im Geschäftsquartal bis Ende August stieg der Verlust verglichen mit dem Vorjahreszeitraum von 156 auf 495 Millionen Dollar (gut 480 Millionen Franken).

Zugleich sank der Umsatz von 2,6 auf 2,4 Milliarden Dollar, wie das Unternehmen mitteilte. Monsanto will mit Sparmassnahmen gegensteuern. So sollen in den nächsten anderthalb bis zwei Jahren unter anderem 2600 Stellen gestrichen werden.

Bei Syngenta abgeblitzt

Erst Ende August war Monsanto beim Schweizer Konkurrenten Syngenta mit einem Übernahmeangebot abgeblitzt. Der Verwaltungsrat von Syngenta hatte es als zu niedrig abgelehnt. Auch schätzte er die Risiken beim Vollzug einer Fusion als hoch ein.

Monsanto ist einer der weltgrössten Anbieter von Saatgut. Der Konzern steht wegen seiner gentechnisch veränderten Produkte immer wieder in der Kritik.

(sda/dbe/ama)