Im ersten Geschäftsquartal (bis Ende November 2017) stieg der Umsatz verglichen mit dem Vorjahreswert nur minimal auf 2,7 Milliarden Dollar, wie Monsanto am Donnerstag mitteilte.

Der Gewinn kletterte zwar kräftig von 29 Millionen auf 169 Millionen Dollar, Grund waren jedoch vor allem Verkäufe von Firmenteilen. Insgesamt blieben die Ergebnisse hinter den Erwartungen der Analysten zurück. Zum Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr machte Monsanto mit Verweis auf die bevorstehende Übernahme durch Bayer keine Angaben.

Monsanto zeigte sich zuversichtlich, die Fusion rasch abschliessen und dadurch neue Kräfte freisetzen zu können. «Der Zusammenschluss wird beiden Unternehmen erlauben, das Innovationstempo zu beschleunigen», hiess es.

Die 66 Milliarden Dollar teure Übernahme durch Bayer dürfte jedoch Zugeständnisse an die Kartellwächter erfordern. Einem Bericht der «New York Post» zufolge hat der deutsche Konzern deshalb bereits mit der Versteigerung von Unternehmensteilen begonnen.

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Mit der Fusion geht Bayer auch Imagerisiken ein. Monsanto steht wegen umstrittener Unkrautvernichter und genmanipulierten Saatguts stark in der Kritik.

(sda/tdr)