Der US-Saatgut- und Genpflanzen-Hersteller Monsanto will sich die Zustimmung der Kartellbehörden zur Übernahme des Schweizer Agrochemiekonzerns Syngenta mit dem Verkauf von Geschäftsbereichen sichern. Das Unternehmen sei bereit, unter anderem die gesamte Saatgut-Sparte von Syngenta zu veräussern, erklärte Monsanto-Chef Brett Begemann am Mittwoch bei einer Branchenkonferenz in New York. Monsanto habe Zeit und Mittel in das Projekt investiert und sei zuversichtlich, die regulatorischen Bedenken angehen zu können.

Mit der Sache vertraute Personen hatten Reuters in der letzten Woche gesagt, dass Monsanto überlege, einzelne Bereiche zu verkaufen, und dazu voraussichtlich beim Kooperationspartner BASF anklopfen werde. Syngenta hatte Monsantos Offerte über 45 Milliarden Dollar als zu niedrig zurückgewiesen.

(reuters/dbe/ama)