Die angeschlagene italienische Bank Monte dei Paschi di Siena könnte Insidern zufolge versuchen, durch die Umwandlung von Anleihen in Aktien die Höhe einer geplanten Kapitalerhöhung zu drücken. Diese würde damit für Investoren attraktiver, sagten drei mit der Sache vertraute Personen am Dienstag.

Statt wie bislang fünf Milliarden Euro würden dann nur noch etwa drei Milliarden Euro angepeilt werden müssen, erklärte einer der Insider. Das Geldhaus nahm zu den Angaben zunächst nicht Stellung. Monte Paschi ächzt unter faulen Krediten. Die 1472 gegründete Bank hatte beim jüngsten Stresstest der EU so schwach abgeschnitten wie kein anderes Institut in Europa.

(reuters/chb/jfr)