Obwohl die Smartphones boomen und sich auch der Tablet-Computer Xoom immer besser verkauft, hat Motorola Mobility im zweiten Quartal hat unterm Strich 56 Millionen Dollar verloren. Nachbörslich stürzte die Aktie am Donnerstag um sieben Prozent ab.

Grund für das Minus waren überbordende Kosten, die der Konzern trotz eines satten Umsatzzuwachses von 28 Prozent auf 3,3 Milliarden Dollar nicht in den Griff bekam. In Lateinamerika und China hätten sich die Verkäufe mobiler Geräte sogar mehr als verdoppelt, sagte Firmenchef Sanjay Jha. Motorola lieferte 11 Millionen mobile Geräte aus, darunter 4,4 Millionen Smartphones und 440'000 Tablet-Computer.

Motorola Mobility hatte im Vorjahreszeitraum noch einen Gewinn von 80 Millionen Dollar erwirtschaftet, war zwischenzeitlich aber wieder in die roten Zahlen abgerutscht. Einzig mit dem zweiten Standbein, den Settop-Boxen fürs Kabelfernsehen, verdiente Motorola Mobility zuletzt operativ Geld.

Auch Samsung mit Einbussen

Der südkoreanische Elektronikkonzern Samsung (Aktienkurs Samsung) musste im zweiten Quartal Gewinneinbussen von 18 Prozent hinnehmen. Wie das Unternehmen mitteilte, betrug der Gewinn 3,51 Billionen Won (2,67 Milliarden Franken) im Quartal, das am 30 Juni endete.

Im Vorjahreszeitraum waren noch 4,28 Billionen Won (3,25 Milliarden Franken) erwirtschaftet worden. Der Umsatz stieg hingegen um 4,1 Prozent auf 39,4 Billionen Won (30 Milliarden Franken) - im Vorjahr waren es 37,9 Billionen Won (28,8 Milliarden Franken) gewesen. Samsung gilt als der grösste Konzern Südkoreas.

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(tno/sda)