Der südafrikanische Multimilliardär Christo Wiese hat seinen Anteil am angeschlagenen südafrikanisch-deutschen Möbelkonzern Steinhoff reduziert. Laut einer Mitteilung der niederländischen Börsenaufsicht hält der frühere Steinhoff-Grossaktionär nunmehr 6,2 Prozent nach zuvor rund 21 Prozent.

Steinhoff kommt seit längerem nicht mehr aus den Schlagzeilen. Der Möbelkonzern wird von einem Bilanzierungsskandal erschüttert, der an seiner Glaubwürdigkeit bei Anlegern und Kreditgebern rüttelt.

Ex-Chef angezeigt

Steinhoff ist mit mehr als 10 Milliarden Euro verschuldet, rund zwei Milliarden davon werden in diesem Jahr fällig.

Zuletzt trennten sich immer mehr Banken Finanzkreisen zufolge mit Verlust von ihren Krediten an dem Möbelkonzern. Zudem wurde der ehemalige Chef Markus Jooste wegen des Verdachts der Korruption angezeigt.

(sda/ise)