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Zahlen
Munich Re: Trotz Katastrophen mehr Gewinn

Kanada: Waldbrände kosteten die Münchener Rück allein 400 Millionen Euro. Keystone

Obwohl diverse Grossschäden das Ergebnis belasteten, hat die Münchener Rück im zweiten Quartal besser abgeschnitten als Analysten erwartet hatten. Das verdankt der Rückversicherer Wechselkursgewinnen.

Veröffentlicht am 09.08.2016

Die Münchener Rück hat im zweiten Quartal deutlich besser abgeschnitten als erwartet. Der Konzerngewinn lag zwar mit 974 Millionen Euro um neun Prozent unter Vorjahr, war aber doppelt so hoch wie von Analysten erwartet. «Mit unserem Halbjahresergebnis von 1,4 Milliarden Euro sind wir auf gutem Weg, unser Jahresziel von 2,3 Milliarden Euro zu erreichen», sagte Vorstandschef Nikolaus von Bomhard und bezog sich damit auf den operativen Gewinn.

Im zweiten Quartal profitierte der weltgrösste Rückversicherer zum einen von 340 Millionen Euro an Wechselkursgewinnen, weil er auf Yen und Dollar und nicht auf das britische Pfund setzte, zum anderen vom Verkauf von Kapitalanlagen, der 900 Millionen Euro Gewinn brachte. Damit liessen sich die steigenden Grossschäden wettmachen. Die Waldbrände in Kanada kosteten die Münchener Rück allein rund 400 Millionen Euro. Die Sanierung der Erstversicherungs-Tochter Ergo belastete das Ergebnis netto mit 160 Millionen Euro.

(sda/cfr)

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