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Software-Entwickler
Myriad steigert sich vor Dekotierung

Myriad

Myriad in Dübendorf: Verlust reduziert.

Quelle: Keystone

Handysoftware-Entwickler Myriad hat den Umsatz 2017 stabil gehalten und weist einen geringerem operativen Verlust aus.

Veröffentlicht am 21.03.2018

Der Handysoftware-Entwickler Myriad, der Ende April von der Schweizer Börse dekotiert wird, hat 2017 einen Umsatz auf Vorjahreshöhe erzielt und einen deutlich geringeren operativen Verlust erlitten. 

Der Umsatz betrug 14,6 Millionen Dollar – im Vorjahr waren es 14,7 Millionen, wie einer Mitteilung vom Mittwoch zu entnehmen ist. Auf Stufe EBIT zeichnet sich laut den Angaben ein Verlust in der Grössenordnung von 5,8 bis 6,5 Millionen Dollar ab. Im Vorjahr hatte noch ein Fehlbetrag von 28,2 Millionen Dollar resultiert. 

Höhere Liquidität

Die detaillierten Zahlen will das Unternehmen erst nach dem Delisting veröffentlichen. Positiv entwickelt hat sich laut den Angaben auch die finanzielle Lage. Die liquiden Mittel betrugen - nach der durchgeführten Bezugsrechtsemission - per Ende Jahr 28,2 (19,2) Millionen Dollar. 

Die beiden Sparten Device Solutions und Connect Core würden nach wie vor einen positiven operativen Beitrag beisteuern, heisst es weiter. Auf der anderen Seite sei die Social-Media-Plattform Versy aufgegeben worden, wobei keine Kosten mehr angefallen seien. Neu will sich Myriad bekanntlich auf neue Geschäftsfelder, etwa das Internet der Dinge und cloudbasierte Produkte fokussieren.

(sda/gku/tdr)

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