TAG DER FACHPRESSE . Auch die Medienbranche ist immer noch im Umbruch. Kein Wunder, haben sich deshalb weit über 200 Werbeauftraggeber, Verlags- und Redaktionsprofis im Zürcher Lake Side zum diesjährigen «Tag der Fach- und Spezialpresse» getroffen, um zu erfahren, in welche Richtung sich die relevanten Märkte entwickeln und welche Strategien angewendet werden könnten, um zu reüssieren. Unmittelbar von Veränderungen betroffen ist auch die gastgebende Publimag AG, deren CEO Hansruedi Bichsel

bei der Begrüssung offenbarte, dass die Gruppe mit ihren Gesellschaften bald wieder unter dem ursprünglichen Namen Publicitas auftreten werde.Für Hanspeter Lebrument

, Präsident des Verbandes Schweizer Presse, sind die Inhalte vieler Fachtitel relevanter als manche Publikumsmedien. Diese Aussage wurde ergänzt von Rolf Grisebach

, Geschäftsführer der Deutschen Fachverlage GmbH, der aufzeigte, warum Printwerbung in der Fachpresse im Vergleich zu anderen Medien eine hohe Glaubwürdigkeit geniesst. Ergänzend stellte Werner Rüedi

, Chefredaktor des Branchenmagazins «Schweizer Versicherung», dem Publikum anhand von zehn Thesen vor, wie man im Handelszeitung-Fachverlag die Zukunft von Fachmedien aus redaktioneller Sicht beurteilt.Mit Spannung erwartet wurde schliesslich die Bekanntgabe der Gewinner des Q-Award 2007 durch Josefa Haas

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, Leiterin des Medieninstitutes, sowie Publizist Karl Lüönd

. Der Q-Award für Qualität ging an das Magazin «SMM Schweizer Maschinenmarkt», derjenige für Gestaltung an die «Swiss Engineering STZ» und der Preis für den besten Marktauftritt an «Competence» von der Organisation der Schweizer Spitäler H+.