Die Westschweizer Finanzdienstleisterin Eurofin baut nach dem Zusammenbruch der portugiesischen Banco Espirito Santo (BES) Stellen ab. Rund 40 von 120 Jobs fallen weg, wie Eurofin-Chef Alexandre Cadosch in einem Interview mit der Zeitung «Le Temps» vom Freitag sagte.

Der Druck der Medien sei für ein Unternehmen dieser Grösse schwer auszuhalten, sagte er weiter. Eurofin sei aber bisher nicht im Visier der Juristen, weder in der Schweiz noch in Portugal.

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Interne Abklärungen bezüglich BES

Dennoch gibt es bei Eurofin interne Abklärungen bezüglich BES. Medien hatten berichtet, dass Eurofin der BES geholfen haben soll, Finanzprodukte zu kreieren. Auch wurden personelle Verflechtungen zwischen der BES und Eurofin aufgezeigt.

(sda/me)