Wende beim heftig kritisierten Honorarbezug von Rega-Stiftungspräsident Ulrich Graf: Statt 90'000 Franken will er sich in Zukunft nur noch 15'000 für das Präsidenten-Mandat auszahlen lassen. Er stelle fest, dass das 90'000 Franken Honorar für ein 20-Prozent-Pensum in der Öffentlichkeit zu Diskussionen geführt habe. «Ich habe deshalb beschlossen, meine Entschädigung auf 15'000 Franken jährlich zu reduzieren», gibt Graf nach Recherchen des SonntagsBlick bekannt.

Mit der Reduktion um 75000 Franken hofft der im schwyzerischen Bäch wohnhafte Wirtschaftskapitän, der unter anderem als Verwaltungsratspräsident die Schweizer Firmen Kaba Holding und Dätwyler Altdorf leitet, dass bei der Rega nun wieder Ruhe einkehre. Er selber wird die selbst verordnete Lohnsenkung kaum spüren. 2012 hat er mindestens 2,7 Millionen Franken eingenommen.

(chb)