Nach der Millionenstrafe durch die US-Verkehrssicherheitsbehörde beendet Honda die Zusammenarbeit mit dem japanischen Airbag-Hersteller Takata. Man sei tief besorgt über die Vorwürfe der US-Behörden gegen den Airbag-Hersteller, teilte der Autobauer am Mittwoch mit. Takata-Airbags würden nicht mehr in Honda-Fahrzeuge eingebaut. Die Aktien des seit Monaten in den Schlagzeilen stehenden Airbag-Herstellers verloren um 11 Prozent.

Takata droht in den USA eine Strafe von bis zu 200 Millionen Dollar. Das Unternehmen habe seit 2009 unvollständige und ungenaue Daten vorgelegt, begründete die Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA am Dienstag die Entscheidung.

70 Millionen Dollar in bar

70 Millionen Dollar müssten daher zunächst in bar bezahlt werden. Weitere 130 Millionen Dollar würden fällig, sollte Takata sich nicht fügen oder weitere Verstösse gegen Sicherheitsvorschriften entdeckt werden. In den USA werden sieben Todesfälle in Verbindung mit fehlerhaften Takata-Airbags in Verbindung gebracht.

(reuters/me)