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Nachfragerückgang macht Carlo Gavazzi zu schaffen

Währungseinflüsse schlugen sich in der Bilanz nieder. (Bidl: Keystone)

Eine geringere Nachfrage bei den erneuerbaren Energien und der starke Franken haben der Elektronik-Gruppe Calo Gavazzi auf Umsatz und Gewinn gedrückt. Ausserhalb Europas blieb das Ergebnis aber stabil

Veröffentlicht am 22.11.2011

Die Zuger Elektronik-Gruppe Carlo Gavazzi hat im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2011/12 einen Reingewinn von 7,1 Millionen Franken erwirtschaftet. Dies entspricht 5,3 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Umsätze gingen gar um 18,5 Prozent auf 74 Mllionen Franken zurück.

Wie der Hersteller von elektronischen Komponenten weiter berichtete, nahm der gesamthafte Auftragseingang ebenfalls ab, und zwar um 33,1 Prozent auf 72,8 Millionen Franken. Der Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT) betrug noch 9,3 Millionen Franken, 16,2 Prozent weniger als im letzten Jahr.

Für dieses Ergebnis verantwortlich sind gemäss Carlo Gavazzi vor allem Währungsverluste sowie der Nachfragerückgang nach Produkten im Bereich Erneuerbare Energien. Letzteres wiederum sei durch eine Reduktion der Einspeisetarife in wichtigen europäischen Absatzmärkten begründet, insbesondere in Deutschland und Spanien.

In den Regionen ausserhalb Europas seien die Verkäufe jedoch stabil geblieben, in Lokalwährungen sogar gewachsen: In Asien um 10,4 Prozent und in Nordamerika um 21,2 Prozent. Zudem seien diese Märkte auch wichtiger geworden, sei deren Umsatzanteil doch von 21 auf 25,5 Prozent gestiegen, so die Carlo-Gavazzi-Gruppe.

(laf/sda/awp)

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