Über 200 namhafte Gäste fanden sich am 27. Oktober 2009 im Ballsaal des Zürcher Luxushotels The Dolder Grand ein, um der Verleihung des diesjährigen Marketingpreises der Schweizerischen Gesellschaft für Marketing, kurz GfM, beizuwohnen, darunter Gerold Bührer (Präsident Economiesuisse), Dominique von Matt (CEO Jung von Matt/Limmat) oder Emanuel Probst (CEO Jura Elektroapparate).Das Geheimnis des Abends lüftete Manfred Bruhn, Präsident des Stiftungsrates der GfM, der mit seinen Stiftungsratskollegen aus rund 90 Bewerbungen von Schweizer Unternehmen den Gewinner kürte: Die Mammut Sports Group. «Diese Firma hat es verstanden, Schweizer Qualität durch innovatives Marketing zur Erfolgsgeschichte zu machen», lobte Bruhn.Stellvertretend für seine 350 Mammut-Mitarbeiter erklärte CEO Rolf G. Schmid: «Wir sind zwar nie besonders innovativ, aber wir sind immer vorne dabei.» Womit der Chef das Licht des Outdoor-Ausrüsters gar tief unter den Scheffel stellte. Denn mit dem Gewinn des GfM-Marketingpreises 2009 beweist Mammut einmal mehr Gipfelstürmer-Qualitäten.Welche Höhen noch erklommen werden sollen, verriet CMO Manfred Gyssler: «Wir wollen Mammut zum Inbegriff von Erlebnis in den Bergen machen.» Wobei die Marke in den Hintergrund trete. Im Vordergrund des Abends stand dafür das Thema Innovation, das zugleich das Jahresmotto der GfM für 2009 ist. Was das heisst, brachte Ulrich H. Moser, Präsident der GfM, auf den Punkt: «Innovation bedeutet Erfolg am Markt - und zwar nachhaltig.»Im Vorfeld zur Gala fand im «The Dolder Grand» die 68. GV der GfM statt, an der Thomas Held, Direktor von Avenir Suisse, über die Wirtschaftskrise referierte. Er betonte dabei, dass die Schweiz nach deren Ende wieder eine wachstumsorientierte Wirtschaftspolitik zu betreiben habe. «Das ist eine permanente Aufgabe, genauso wie gutes Marketing.»

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