Die Zukunft von Umwelt und Wirtschaft ist längst in Gang: Damit ökologische Sünden von heute nicht morgen fatale Auswirkungen zeigen, sind jetzt ergriffene Massnahmen für kommende Zeiten matchentscheidend. Zwar ist das Thema Energie- und Ressourceneffizienz in aller Munde und das Bewusstsein für die vielzitierte Sustainability geschärft. Doch wie jede Geisteshaltung will auch ein nachhaltiges Denken geschult sein.

Total neuer Bachelor-Studiengang

Aus diesem Grund bietet die Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) im Herbst des kommenden Jahres neu eine auf Nachhaltigkeit fokussierte Ausbildung an. Studiengangleiter Christoph Gossweiler erklärt: «Die grosse Nachfrage seitens der Studieninteressierten hat uns bewogen, die neue Bachelor-Ausbildung ‹Energie- und Umwelttechnik› anzubieten.»

Bereits heute ist die Hochschule für Technik FHNW auf die Themen Energie- und Ressourceneffizienz ausgerichtet. Doch werden die Kompetenzen im für 2011 lancierten interdisziplinären Studiengang neu gebündelt. Weil die neue Ingenieur-Ausbildung im FHNW-Verbund in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Architektur, Bau und Geomatik sowie der Hochschule für Wirtschaft konzipiert worden ist, profitieren die Studenten von einem vielseitigen Fachwissen.

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Die Nähe zur Praxis wird garantiert

Allein auch der Bereich der Anwendung bleibt dabei nicht ausser Acht. Gossweiler betont: «Praxisorientierte Projektarbeiten bieten den Studierenden spannende Kontakte zu Wirtschaft und Industrie.» Dabei ist die Ausbildung «Energie- und Umwelttechnik» auf dem neusten Stand: «Die Studiengänger erhalten Einblick in neuste technologische Entwicklungen von nationalen und internationalen Unternehmen», sagt der verantwortliche Professor und Studiengangleiter.

Haben die Studenten ihre Ausbildung erfolgreich absolviert, können sie sich als vielseitig geschulte sowie praxiserprobte Ingenieure profilieren: «Die Absolventen werden energie- und ressourcenrelevante Industrieprozesse, Infrastrukturen und gebäudetechnische Anlagen unter Berücksichtigung von Ökonomie und Ökologie konzipieren und realisieren können», sagt Christoph Gossweiler, «dadurch wird eine Lücke geschlossen.»

«Hervorragende» Karrierechancen

Die umfassenden Kenntnisse macht die Studienabgänger sowohl für die Privatwirtschaft als auch für die öffentliche Hand attraktiv. Gossweiler zufolge sind die Chancen der jungen Ingenieure «hervorragend». Er führt aus: «Der Trend zur Nachhaltigkeit wird in den nächsten Jahren noch zunehmen. Damit eröffnen sich den Ingenieuren der Energie- und Umwelttechnik vielseitige Berufsfelder mit grossem Karrierepotenzial.»

Bereits im Vorfeld liess die Hochschule für Technik FHNW ihre jahrelangen Kontakte zu Industriepartnern spielen um die Wirtschaft auf die zukünftigen Bachelor of Science FHNW in «Energie- und Umwelttechnik» vorzubereiten und den Absolventen nach ihren mindestens sechs Semestern den (Wieder-)Einstieg ins Berufsleben zu erleichtern: «Zur Positionierung des neuen Studienganges führten wir Gespräche mit Schlüsselpersonen aus Wirtschaft und Verwaltung», sagt Gossweiler. «Diese zeigten grosses Interesse für eine Zusammenarbeit.»