Coop hat trotz Preissenkungen und Einkaufstourismus auch 2013 weiter zugelegt: Der Jahresgewinn stieg um 2,2 Prozent auf 462 Millionen Franken, während die Nettoerlöse um 0,9 Prozent auf knapp 27,0 Milliarden Franken zulegten.

Preissenkungen habe man zum Teil dank besserer Einkaufspreise ermöglichen können, zum Teil seien die Senkungen aber auch zulasten der Marge gegangen, teilte Coop mit. Unter dem Strich sei die Bruttogewinnmarge im Detailhandel um 0,2 Punkte auf 28,9 Prozent gesunken, im Grosshandel und der Produktion um 0,1 Punkte auf 23,5 Prozent.

Der Coop-Konzern expandierte weiter und zählte Ende Jahr mit 2162 Verkaufsstellen 34 mehr als vor Jahresfrist. Die Zahl der Angestellten sank indes um 0,4 Prozent auf 74'955 Angestellte (64'399 «Personaleinheiten») – bei leicht steigender Lohnsumme.

Warenhäuser mit weniger Umsatz

Nicht alle Bereiche waren gleich erfolgreich: Während die Supermärkte insgesamt 1,6 Prozent höhere Nettoerlöse erzielten, war der Umsatz bei den Coop City Warenhäusern (-4 Prozent) sowie Bau- und Hobby (-2,5 Prozent) rückläufig.

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Bei der Elektronik - die unter starkem Preisdruck stand - holten Interdiscount und Microspot.ch mehr herein, Fust weniger. Coop Mineralöl legte derweil überproportional zu. Die Onlineshops des Coop-Konzerns steigerten ihre Erlöse insgesamt um 15,3 Prozent gegenüber 2012.

(awp/vst)