Der Einstieg der russischen Beteiligungsfirma Eurocement Holding beim Schweizer Zementhersteller Holcim vergangene Woche elektrisierte Unternehmen wie Medien. «Schon wieder so einer von der Sorte», entfuhr es einem Ostschweizer Unternehmer, als er am Telefon vom Coup erfuhr ? wohl den russischen Oligarchen Viktor Vekselberg vor Augen, der erfolgreich die Kontrolle über die Schweizer Traditionskonzerne OC Oerlikon und Sulzer übernommen hatte.

Auch die Medien sahen den nächsten Angriff auf Schweizer Traditionskonzerne gekommen. «Russlands Zement-König steigt bei Holcim ein», verkündete etwa der «Tages-Anzeiger». Sogar von einem «Zement-Vekselberg» war die Rede.

Der neue Russe hinter Eurocement heisst Filaret Galchev (45), allerdings ein gebürtiger Grieche mit russischem Pass und Steuersitz in Moskau. Mit seinem Vermögen von geschätzten 3,8 Mrd Fr. ist er im Vergleich zu Vekselberg (16 Mrd Fr.) eher ein Leichtgewicht. Und auch sonst scheint er sich von Vekselberg und dessen Strategie ? zumindest nach heutigem Kenntnisstand ? zu unterscheiden.

Holcim: «Attraktiver Markt»

Eurocement strebt laut CEO Thierry Sauvaire weder eine Kontrollmehrheit an Holcim noch Einflussnahme via VR-Mandat an. Auch die umgekehrte Variante ? Holcim übernimmt ganz oder teilweise das Zementgeschäft von Eurocement ? lehnt Sauvaire ab (siehe «Nachgefragt»).

Holcim hingegen gibt sich im Hinblick auf Wachstumsmöglichkeiten in Russland offen. «Russland ist ein sehr attraktiver Markt, er weist ? wie viele andere Schwellenländer ? einen enormen Bedarf an Baustoffen auf», erklärt Holcim-Konzernsprecher Roland Walker.

Die Position der Schweizer in Russland ist ? im Vergleich zu anderen Emerging Markets wie Indien und China ? noch ausbaufähig. Heute verfügt Holcim über zwei Produktionsanlagen mit einer Kapazität von insgesamt 4,4 Mio t pro Jahr und hat einen Marktanteil von 5 bis 6%.

Nun steht eine Expansion an: Die Kapazitäten der bestehenden beiden Werke sollen nahezu verdoppelt werden. Das Werk Shurovo nahe St. Petersburg, das eine neue Ofenlinie erhält, soll 2011 in Betrieb genommen werden. Im zweiten Werk, Volks, im Südosten Russlands ist eine Modernisierung und Kapazitätserweiterung in der Planungsphase. «Diese sind Teil des grossen, konzernweiten Kapazitätserweiterungsprogramms», bestätigt Walker.

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Zwar räumt er ein, dass Holcim in Russland im Vergleich zu anderen Schwellenländern noch Nachholbedarf hat. Warum die Expansion nicht ähnlich stark vorangetrieben wird wie etwa in Indien, mag Walker aber nicht kommentieren. «Wir verfolgen natürlich, wie in anderen Märkten, auch Projekte in Russland», sagt er.

Offener gibt sich der kleinere Mitbewerber, Heidelberg Cement. Die Deutschen betraten Russland 2001 mit dem Erwerb des Zementwerks Cesla in der Region St. Petersburg in Nordwestrussland. 2006 erwarb Heidelberg Cement eine Mehrheitsbeteiligung an dem Zuschlagstoff- und Betonfertigteilhersteller Gurovo Beton in der Region Tula südlich von Moskau. An diesem Standort wird derzeit ein neues Zementwerk mit einer Produktionskapazität von 2 Mio t gebaut, um von dort aus den grössten Zementmarkt Russlands ? den Grossraum Moskau ? zu beliefern. Zudem verfügt Heidelberg über einen Zementterminal, um Baustoffe zu importieren. Insgesamt beläuft sich die Produktionskapazität von Heidelberg in Russland auf gegen 5 bis 7 Mio t, je nach Nachfragesituation. Insgesamt stiess Heidelberg 2007 88 Mio t aus. Zum Vergleich: Holcims Jahresproduktion lag bei 197,8 Mio t.

Während Holcim in Russland laut Walker derzeit vorwiegend auf organisches Wachstum setzt, kommen für Heidelberg Cement laut Konzernsprecherin Brigitte Fickel auch Akquisitionen in Frage. «Wir sind offen für alle Möglichkeiten», bestätigt sie.

Eurocement-Kauf schwierig

Die Übernahme von Russlands Marktführer Eurocement dürfte allerdings für alle Protagonisten schwierig werden ? nicht nur, weil Besitzer Filaret Galchev seine Anteile nicht verkaufen will: Eurocement wurde 2005 von den russischen Kartellbehörden verdächtigt, die Monopolstellung auszunutzen. Mittlerweile konnte ein Vergleich erzielt werden. Eurocement musste keines seiner 16 Werke veräussern, darf aber seinen Marktanteil allein oder mit Dritten nicht weiter erhöhen.

 

 

NACHGEFRAGT

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«Benötigen keine Hilfe, Märkte zu erschliessen»

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Die russische Eurocement-Gruppe hält seit Ende vergangener Woche gut 6% am Schweizer Zementkonzern Holcim. Seither kursieren Übernahmegerüchte. Thierry Sauvaire, CEO der Eurocement-Gruppe, tritt den Spekulationen über ein Zusammengehen mit den Schweizern entgegen.

Seit dem Einstieg von Eurocement bei Holcim kursieren Übernahmespekulationen. Zu Recht?

Thierry Sauvaire: Wir haben bisher keine Gespräche zu diesem Thema geführt. Erschwerend hinzu kommen die russischen Kartellbestimmungen, die es uns verbieten, unseren Marktanteil von heute 40% weiter zu erhöhen. Daher wäre eine operative Zusammenarbeit zwischen Eurocement und Holcim nicht möglich ? auch dann nicht, wenn beide Seiten dazu bereit wären.

Könnten Eurocement und Holcim auf Märkten ausserhalb Russlands zusammenarbeiten?

Sauvaire: Theoretisch schon. Aber wir benötigen keine Hilfe, um neue Märkte zu erschliessen.

Ist der Verkauf des Zementgeschäfts von Eurocement an Holcim eine Option?

Sauvaire: Nein, ich gehe wirklich nicht davon aus, dass dies eine Option ist.

Spekuliert wird auch, dass Eurocement-Präsident Filaret Galchev? alleiniger Aktionär ? seine Anteile ganz oder teilweise an Holcim veräussern könnte.

Sauvaire: Auf keinen Fall. Er hält an seiner Gruppe fest, daher hat er ja auch vor einigen Jahren sämtliche Aktien zurückgekauft.

Sie haben sich Holcim als langfristig orientierten Finanzinvestor vorgestellt. Ihr Vorgehen erinnert an andere russische Unternehmen in der Schweiz, die wenig später die vollständige Kontrolle über Firmen übernahmen.

Sauvaire: Das ist nicht unsere Absicht. Unsere Tochtergesellschaften generieren Mittel, die wir gewinnbringend investieren wollen. Holcim erschien uns aus langfristiger Perspektive eine attraktive Gelegenheit.

Warum haben Sie Holcim gewählt?

Sauvaire: Dieses Investment ist das erste dieser Art für uns, daher haben wir ein Unternehmen aus einer uns vertrauten Branche ausgesucht. Holcim ist aktuell sehr günstig bewertet. Kurzfristig gesehen wird sich der Aktienkurs von Holcim möglicherweise nicht so rasch erholen, aber wir gehen davon aus, dass sich die Finanzmärkte mittelfristig beruhigen werden. Dann wird sich auch die Aktie erholen.

Wird Eurocement in weitere Schweizer Unternehmen investieren?

Sauvaire: Nein, wir konzentrieren uns nun auf andere Märkte, das Holcim-Investment wird bis auf Weiteres das einzige in der Schweiz bleiben.

Eurocement will auf seinen drei Märkten Russland, der Ukraine und Usbekistan stark wachsen. Was sind Ihre Ziele?

Sauvaire: Derzeit liegt unsere Produktionskapazität bei 38 bis 40 Mio t pro Jahr. Wir möchten die Kapazitäten bis 2015 auf 52 Mio t erhöhen, indem wir bestehende Anlagen ausbauen sowie neue Produktionsstätten bauen. Dies ausschliesslich über organisches Wachstum. Möglicherweise können wir zu einem späteren Zeitpunkt Produktionsstätten kaufen. Heute aber ist die Idee, ausschliesslich auf bestehender Basis zu wachsen.

Eurocement soll zu den profitabelsten Zementherstellern Russlands gehören: Analysten sehen Ihre Ebitda-Marge bei 35 bis 40%, die Netto-Marge noch bei 15 bis 18%.

Sauvaire: Da wir ein privat gehaltenes Unternehmen sind, kommentieren wir keine Zahlen.

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