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Nächster Milliardendeal: Facebook-Gerücht um den Opera-Browser

Das Netzwerk wächst: Facebooks Mark Zuckerberg hält nach Kaufobjekten Ausschau. (Bild: Keystone)

Facebook hat Schwächen im mobilen Bereich: Nach dem Kauf des Fotodienstes Instagram sollen sich Zuckerberg & Co. deshalb für den Browser-Entwickler Opera und face.com interessieren.

Veröffentlicht am 29.05.2012

Spekulationen auf eine Übernahme durch Facebook haben die Aktien von Opera beflügelt. Die Titel des norwegischen Softwarehauses - bekannt für seinen gleichnamigen Internetbrowser - stiegen an der Börse Oslo um bis zu 26 Prozent auf ein Rekordhoch von 43,20 Kronen.

Zuvor hatten in Analystenkreise Gerüchte die Runde gemacht, Facebook wäre bereit, bis zu 1 Milliarde Dollar aufzuwenden. Opera wollte sich zu diesen Gerüchten nicht äussern. Firmengründer und Grossaktionär Jon von Tetzchner betonte, er habe keine Kenntnis von Übernahmegesprächen.

Dem Internetbrowser Opera ist es bisher nicht gelungen, eine ernsthafte Konkurrenz zu Microsofts Internet Explorer, Googles Chrome oder Mozillas Firefox zu werden. Nun wolle Facebook eine direkte Verzahnung zum Sozialen Netzwerk herstellen. «Und da immer mehr Facebook-User ihre Facebook-Seite als Homepage auf ihrem Browser einrichten, erscheint diese Idee nicht aussichtslos», kommentiert das deutsche Magazin «Chip» die Gerüchte.

Auch ein Spezialist für Gesichtserkennungs-Software soll auf dem Radarschirm von Zuckerberg & Co. aufgetaucht sein: Gemäss Spekulationen auf dem IT-Portal «TechCrunch» sei Face.com für Facebook 100 Millionen Dollar wert.

(vst/rcv)
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