Der Versicherer Nationale Suisse hat in den ersten sechs Monaten des Jahres weniger verdient als im Vorjahr. Der Konzerngewinn fiel um 6,4 Prozent auf 53,2 Millionen Franken.

Höher fiel dagegen der operative Gewinn aus. Dieser stieg um 6,4 Prozent auf ebenfalls 53,2 Millionen Franken. Allerdings sei die Steigerung nur dank einer Bereinigung des Gewinns der Vorjahresperiode um den Einmaleffekt der Anpassung des Pensionskassen-Reglements zustande gekommen, teilte Nationale Suisse mit.

Rauhe Wettbewerbsbedingungen

Wie der Versicherer bereits im August mitteilte, sind die Bruttoprämieneinnahmen um 3,8 Prozent auf 880,4 Millionen Franken gesunken. Dies führt das Unternehmen auf das rezessive Marktumfeld, Sparmassnahmen vieler Staaten sowie die rauen Wettbewerbsbedingungen zurück.

Im Nichtlebengeschäft fiel das Ergebnis um 2,6 Prozent auf 775 Millionen Franken. Im Lebengeschäft nahm das Bruttoprämienvolumen währungsbereinigt um 11,6 Prozent auf 105,4 Millionen Franken ab, teilte Nationale Suisse weiter mit. Die Combined Ratio - das Verhältnis von Schadenleistungen und internen Kosten zu den Einnahmen - stieg ihrerseits um 1,4 Prozentpunkte auf 92,9 Prozent.

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(sda/chb)