Die an der Six Swiss Exchange kotierte Beteiligungsgesellschaft Nebag hat im ersten Halbjahr 2015 unter den Turbulenzen in Folge der Frankenstärke gelitten und ein deutlich geringeres Ergebnis erzielt. Der Reingewinn kam bei 3,82 Millionen Franken zu liegen nach 8,16 Millionen im Vorjahr. Das Ergebnis pro Aktie beträgt 0,42 Franken nach 0,99 Franken im Vorjahr, wie das Unternehmen mitteilt.

Das Finanzergebnis reduzierte sich auf 4,98 Millionen nach 9,67 Millionen Franken im Vorjahreszeitraum. Der Aufwand, bestehend aus dem übrigen Finanzaufwand und dem übrigen Verwaltungsaufwand, erhöhte sich in der Berichtsperiode um rund 100'000 Franken (Vorjahr 378'000 Franken) und reflektiert die leicht höheren Kosten für die Bewirtschaftung der Finanzanlagen und die Kosten für die Implementierung der Minder-Initiative, heisst es weiter.

Portfolio blieb annähernd gleich

Das Beteiligungsportfolio habe sich nur unwesentlich verändert. Die Beteiligungen an Biella und UMV wurden im Rahmen der üblichen Handelsaktivitäten leicht erhöht. Die Beteiligungen an Thurella und Rapid wurden aufgrund neuer Erkenntnisse und Bewertungsüberlegungen etwas ausgebaut. Die Finanzanlagen wurden nach wie vor aktiv bewirtschaftet. Diese Handelsaktivitäten hätten in der Berichtsperiode in substantiellem Umfang zum erzielten Gesamtergebnis beigetragen, schreibt Nebag weiter.

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Für das zweite Halbjahr geht das Unternehmen davon aus, dass sich das Wachstum der Weltwirtschaft und insbesondere das Wachstum der Schweizer Volkswirtschaft nur unwesentlich verbessern werde. Die Kurse innerhalb des Beteiligungsportfolios könnten sich sehr unterschiedlich entwickeln. Insgesamt werde eine ausgewogene Entwicklung erwartet, heisst es weiter.

(awp/chb)