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Nespresso verlegt Produktionsteile nach Belgien

Das Produktionszentrum von Nespresso in Orbe: Der Kapselhersteller verlagert einen Teil der Produktion nach Belgien. (Bild: Key)

Nespresso kehrt dem Produktionsstandort Schweiz den Rücken - zumindest teilweise. Der Kaffeekapselhersteller verlagert Teile der Logistik nach Belgien.

Veröffentlicht am 24.10.2012

Der Standort Chavornay VD des Zürcher Transportunternehmens Planzer steht unter Druck, weil ihm der Kaffeekapselhersteller Nespresso den Auftrag entzogen hat. Nespresso verlegt einen Teil der Logistik im Zusammenhang mit Maschinen und Zubehör nach Belgien.

Weniger als zwanzig Stellen seien von dem Entscheid betroffen, sagte eine Sprecherin der Nestlé-Tochter gegenüber der Nachrichtenagentur sda zu einem Artikel der Gratiszeitung «20 Minutes». Zudem arbeite Nespresso mit Planzer zusammen an einer Lösung. So sei bereits ein Planzer-Mitarbeiter zu Nespresso nach Avenches VD gewechselt.

Nespresso unterstreicht, dass die Partnerschaft mit Planzer in der Schweiz weitergehe. Der Entscheid, den Planzer-Standort Chavornay nicht mehr zu benutzen, tangiere den von Planzer betriebenen Logistikstandort in der Produktionsstätte in Avenches nicht. Dort arbeiten 120 Personen.

Planzer wurde 1936 in Dietikon ZH gegründet und ist eine Familien-AG. 3700 Personen arbeiten an den 43 Schweizer Standorten sowie in den beiden Niederlassungen in Italien und Luxemburg.

(muv/jev/sda)

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