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Nestlé buhlt wohl um Danone-Sparte

Nestlé-Chef Paul Bulcke: Natürlich kein Kommentar.   Keystone

Der Westschweizer Konzern soll laut französischem Medienbericht Interesse an der Medizinalnahrung von Konkurrent Danone haben. Mit diesen Absichten wäre Nestlé aber nicht allein.

Veröffentlicht am 21.03.2014

Vier Kandidaten, darunter der Westschweizer Nestlé-Konzern, interessieren sich offenbar für die Division Medical Nutrition des französischen Nahrungsmittel-Herstellers Danone. Die Sparte dürfte einen Wert von rund 3 Milliarden Euro haben, schreibt die französische Wirtschaftszeitung «Les Echos», die sich dabei auf verschiedene Quellen bezieht.

Offiziell wurden zwar nie Verkaufsabsichten durch Danone bestätigt, die Agentur Reuters hatte aber Mitte Februar darüber berichtet.

Fresenius, Abbott, Baxter – und weitere Kandidaten?

Neben dem weltgrössten Nahrungsmittel-Konzern Nestlé soll etwa der deutsche Medizinkonzern Fresenius, Weltnummer Eins im Dialyse-Bereich, an der Danone-Tochter interessiert sein.

Laut dem französischen Papier ist auch von einem weiteren industriellen Kandidaten sowie der Beteiligungsgesellschaft EQT als Interessenten die Rede. Reuters hatte ausserdem auch die US-Pharmakonzerne Abbott und Baxter als potentielle Käufer ins Spiel gebracht.

Die Danone-Division hat 2013 einen Umsatz von 1,34 Milliarden Euro (+5,6 Prozent) sowie eine operative Marge von 18,2 Prozent erzielt.

(awp/vst/sim)

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