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Mark Schneider
Nestlé-Chef baut 300 Stellen in Deutschland ab

Nestlé-Chef Mark Schneider
Mark Schneider: Baut den Koloss aus Vevey um.Quelle: Keystone

Nestlé justiert das Business in Deutschland. Hunderte Jobs fallen weg.

Veröffentlicht am 30.06.2018

Nach Frankreich macht sich Nestlé-Chef Mark Schneider nun auch in Deutschland mit einem Stellenabbau unbeliebt. Der Konzern wolle an mehreren Standorten 300 Stellen abbauen, schreibt die «Lebensmittelzeitung».

100 Stellen sollen im Allgäuer Werk für Kinderkost und Kulinarik weg, der Caro-Kaffee in Ludwigshafen droht das Aus.

Im Urteil der Gewerkschaft kommen die Schweizer schlecht weg: Es gehe um «überzogene Renditeforderungen» und «rücksichtslose Profitgier». Die Gewerkschaft will den Konflikt eskalieren lassen.

Gefordert ist damit sie: Deutschland-Chefin Béatrice Guillaume-Grabisch. Was die Gewerkschaft nicht sagt: Nestlé wird in nächster Zeit 100 Millionen Euro in Deutschland investieren, etwa in eine Fabrik, die Produkte zur Gewichtsreduktion herstellt. Nestlés Umsatz in Deutschland: 3,2 Milliarden Euro.

( rai)

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