1. Home
  2. Nestlé legt Schweizer Entwicklungsabteilungen zusammen

Forschung
Nestlé legt Schweizer Entwicklungsabteilungen zusammen

Nestle

Nestlé: Einweihung eines Forschungsinstitut mit Bundesrat Alain Berset 2012.

Quelle: Keystone .

Der Nahrungsmittelkonzern plant Umbau in der Forschung: Innovationen sollen schneller auf den Markt kommen.

Veröffentlicht am 25.05.2018

Nestlé legt seine beiden Forschungs- und Entwicklungsabteilungen in der Schweiz zusammen. Mit dem Umbau per Anfang Juli will der Nahrungsmittelkonzern die Zusammenarbeit der Entwickler verbessern und dafür sorgen, dass Innovationen schneller auf den Markt kommen.

Das neue Forschungszentrum Nestle Research sei wie die Abteilungen zuvor in Lausanne angesiedelt und werde 800 Personen beschäftigen, teilte Nestle am Donnerstag mit. Ein Abbau von Arbeitsplätzen sei nicht geplant, sagte ein Sprecher.

Konzern unter Druck

Der Konzern ist unter Druck, das zuletzt maue Wachstum anzukurbeln. Dazu soll auch die Entwicklung neuer Produkte beitragen. Damit will Nestle kleineren Rivalen Paroli bieten, die auf Trends wie etwa vegane oder glutenfreie Lebensmittel aufspringen und grossen etablierten Herstellern damit Marktanteile wegnehmen.

«Der Erfolg von Nestle baut darauf, den sich schnell ändernden Ansprüchen der Konsumenten weltweit zu entsprechen. In diesem dynamischen Umfeld ist eine führende Entwicklung der Schlüssel, um am Markt zu gewinnen», sagte Nestle-Chef Mark Schneider.

Der Konzern hat sich beispielsweise zum Ziel gesetzt, den Zucker- und Salzgehalt in seinen Lebensmitteln zu reduzieren. Im vergangenen Jahr hat der Konzern etwa 1,7 Milliarden Franken in Forschung und Entwicklung investiert - den Großteil davon in der Schweiz.

Anzeige