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Abzocker-Initiative
Nestlé-Präsident wettert gegen Regulierung

Peter Brabeck: Wie attraktiv ist der Standort Schweiz? (Bild: Bloomberg)

Peter Brabeck fordert einen neuen Schulterschluss zwischen Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Der Nestlé-Präsident sorgt sich um das Wohl börsenkotierter Firmen in der Schweiz.

Veröffentlicht am 11.04.2013

Das politische und regulatorische Umfeld werde für börsenkotierte Firmen in der Schweiz immer schwieriger, sagte Verwaltungsratspräsident Peter Brabeck an der Generalversammlung von Nestlé in Lausanne vor den Aktionären. 

Der Lebensmittelmulti wolle in der Schweiz bleiben, versicherte Brabeck. Direktion und Belegschaft wollten sich weiterhin im Land willkommen fühlen und zum Erfolg der Schweiz beitragen.

Die bisher vernünftige Regulierung des Wirtschaftsstandorte stehe aber immer mehr zur Debatte. Es brauche einen neuen Schulterschluss zwischen Wirtschaft, Politik und Gesellschaft, um den beispiellosen wirtschaftlichen Erfolg der Schweiz zu erhalten.

Brabeck erwähnte in seiner Ansprache besonders die Annahme der Abzocker-Initiative durch den Souverän. Nun sei es unabdingbar, den Volkswillen umzusetzen und gesetzliche Lösungen zu finden, welche die Attraktivität des Standorts Schweiz erhalten.

(tno/rcv/sda)

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