Danone bleibt dank einer hohen Nachfrage nach Baby-Nahrung und Wasser sowie starken Wachstum in den Schwellenländern auf Kurs. Probleme hat der Lebensmittelriese dagegen in Europa und seinem Stammgeschäft mit Milchprodukten. Konzernweit stieg der Umsatz im ersten Quartal auf vergleichbarer Basis - also bereinigt um Währungs- und Übernahmeeffekte - um 5,6 Prozent auf 5,34 Milliarden Euro. Danone ist im Vergleich zu seinen multinationalen Konkurrenten am stärksten in den südlichen Krisen-Ländern der Euro-Zone vertreten.

Das Wachstum fiel damit höher aus als von Experten erwartet. Im Gesamtjahr rechnet der im Euro Stoxx 50 kotierte Konzern weiter mit einem Umsatzplus von mehr als 5 Prozent. Danone stellt unter anderem die Activia-Joghurts und das Evian-Wasser her.

Am Donnerstag lässt sich Nestle in die Bücher schauen, eine Woche später folgt Unilever.

(se/aho/reuters/awp)