Die alljährliche ICT-Networking-Party im Berner Kursaal meldete mit über 1000 Besuchern wieder eine Rekordbeteiligung. Unter den Besuchern befand sich alles mit Rang und Namen aus der Telekommunikations- und IT-Szene sowie der Politik, Wirtschaft und Verwaltung. Anders als bei üblichen Networking-Events liess der Organisator Fritz Sutter, Asut-Vorstandsmitglied, seine Gäste nicht untätig sein. Diese mussten einander tischweise Mandate mit Augenzwinkertiteln verteilen, wie zum Beispiel den Küchleinchef, Chief Pie Officer (CPO), oder den Chief Beverage Officer (CBO), der seinen Unternehmenstisch vor einer Durststrecke bewahren musste.

Zum Beispiel war für Christoph Brand, CEO von Sunrise, die Gesundheit seiner Mitarbeiter Chefsache, da er sich den Job des «Chief Salad Officers» ergatterte. Andreas Wetter, CEO von Orange Schweiz, ernannte sich quasi standesgemäss zum «Chief Table Officer». Weiter wurden der stellvertretende CEO der Swisscom Ueli Dietiker, der Preisüberwacher, die Unternehmensleiter von SBB, Cablecom, IBM, Ascom, Siemens und gegen 20 National- und Ständeräte gesichtet. Für Damen galt, was jeder Gentleman weiss: Frauen werden verwöhnt, wie dies Fritz Sutter in den Spielregeln des Abends vorgab. Hauke Stars, CEO von HP Schweiz, genoss die Abwechslung zur Konzernleitung sichtlich.

Wie überhaupt alle Gäste grossen Spass am Networken hatten, ein Hauptzweck dieser Veranstaltung. Vom Service ausruhen konnten sich die Gäste während der Beiträge der Überraschungsreferenten. Avenir-Suisse-Direktor Thomas Held analysierte unter dem Titel «Zeitenwende» die Finanzkrise und deren Auswirkungen auf die Globalisierung. Alles relativ, entgegnete die Physikprofessorin Kathrin Altwegg von der Universität Bern in ihrem Vortrag - in spätestens 20000 Jahren gäbe es sowieso keine Menschen mehr, Finanzkrisen inklusive. Glücklicherweise behielten die Gäste ihren Optimismus und amüsierten sich prächtig ob der Komödieneinlage von Birgit Steinegger alias Hausfrau Elvira Iseli.

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