«TELEKOM-MARKT SCHWEIZ 2007». Einer der Höhepunkte der Konferenz war das Referat von Stefano Parisi, CEO von Fastweb in Mailand. Er versprach viel Wachstum und weiterhin hohe Preise mit immer besseren Services im Breitbandgeschäft. Daniel Rüthemann, Country General Manager von IBM Schweiz, unterstrich die Wichtigkeit von grüneren Rechenzentren und IT – er baue sogar für sich persönlich ein Minergiehaus. Stadtrat Andres Türler, Vorsteher des Departements der Industriellen Betriebe der Stadt Zürich, legte nochmals glaubwürdig dar, dass das neue EWZ-Glasfasernetz der Stadt Zürich ohne Diskriminierung allen offen stehe und dass sie auch nicht quersubventioniert werde.Berater Robert Weiss dokumentierte aus der Historie der ICT-Entwicklung die Funktionen, die ein ultimatives Gerät haben sollte. Weiter zeigte er, dass Nano- und Biotechnologie auf die Telekom-Industrie Einfluss nehmen werden. Der Verwaltungsratspräsident und Gründer von Network Economy in Belgien, Stefan Doeblin, provozierte einige der Anwesenden mit der These, dass Telekom-Infrastruktur und Services getrennt werden sollten. Fulvio Caccia, Präsident des Branchenverbands Asut, wies darauf hin, dass es in der Branche viel Bewegung durch neue Technologien (u.a. RFID) und Services (VoIP, Breitbanddienste, gebündelte Angebote, Datendienstleistungen, Digital- und Mobile-TV) gebe.An der Podiumsdiskussion unter der Leitung von Fritz Sutter wurden Fragen zur Entbündlung der letzten Meile, der gesetzlichen Rahmenbedingungen und der Kundenwünsche diskutiert. – Die 12. Jahrestagung findet am 3./4. Dezember 2008 statt.

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