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Formel 1
Neue Betreibungen gegen Sauber-Rennstall

Sauber: Der Formel-1-Rennstall befindet sich weiterhin in Schräglage. (Bild: Keystone)

Sauber kommt nicht zur Ruhe: Obwohl der Hinwiler Formel-1-Rennstall beteuert, Geld von den neuen russischen Partnern erhalten zu haben, gehen neue Zahlungsbefehle gegen die Firma ein.

Von Jean-François Tanda
am 04.09.2013

Der Formel-1-Rennstall Sauber ist trotz aller öffentlicher Verkündungen noch lange nicht gerettet. Zwar hatte Sauber Mitte August mitgeteilt, dass von den neuen russischen Partnern «erste Zahlungen erfolgt» seien. Doch die Gläubiger haben nichts davon, wie Recherchen der «Handelszeitung» ergeben haben.

Laufend treffen am Hauptsitz in Hinwil ZH neue Zahlungsbefehle gegen die Firma Sauber Motorsport AG ein. Seit die «Handelszeitung» Anfang Juli bekannt machte, dass zahlreiche Lieferanten Sauber betrieben hatten, haben 19 neue Gläubiger die Zwangsvollstreckung eingeleitet. Die neuen Gläubiger fordern zusammen eine Viertelmillion Franken.

Von den bisherigen Gläubigern wurden nur deren vier befriedigt. Ein Sprecher von Sauber sagt: «Wir haben kommuniziert, dass wir uns in einer anspruchsvollen Situation befinden.» Der Auszug aus dem Betreibungsregister listet 43 Betreibungen auf. Gleichzeitig betont der Sauber-Sprecher, es sei nie vorgesehen gewesen, dass die russischen Partner «Anteile am Unternehmen erstehen». Bei «so  einer Partnerschaft» gehe es darum, dass Sauber russische Sponsoren gewinnen» möchte. 

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