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Neue Hoffnung für italienische Ramschbank

Hauptsitz in Mailand: Die Bank macht einen kleinen Schritt aus der Krise. (Bild: BPM)

Die Banca Popolare di Milano musste im Oktober den überraschenden Abgang des Firmenchefs verkraften – und blickt mit Sorgen dem EZB-Stresstest entgegen. Jetzt ist man der Kapitalerhöhung etwas näher.

Veröffentlicht am 21.12.2013

Die italienische Banca Popolare di Milano kommt mit ihrer erforderlichen Kapitalerhöhung nun doch voran. Auf dem Aktionärstreffen wurde mit Piero Giarda ein neuer Aufsichtsratschef gewählt, das Kontrollgremium ist wieder komplett. Damit können nun die Pläne für die Kapitalerhöhung im geschätzten Volumen von 500 Millionen Euro vorangetrieben werden.

Die Pop Milano muss ihr Kapital für den 2014 von der EZB geplanten Banken-Stresstest stärken. Ende Oktober war der Pop-Milano-Chef Piero Montani überraschend zurückgetreten. Danach war erwogen worden, den eigentlich für April geplanten Kapitalschritt auf Ende Juli zu verschieben. Die Ratingagentur Fitch hatte wegen der Unsicherheiten die Bonität der Bank auf Ramsch herangestuft.

Der neue Aufsichtsratschef Giarda war von 2011 bis 2012 im Kabinett des damaligen Regierungschefs Mario Monti Minister für parlamentarische Angelegenheiten.

(reuters/vst)

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