Für die «Financial Times» ist es kein normaler Wechsel: Einer von Londons profiliertesten «Dealmakern» wechsle in eine Rolle mit Kunden-Fokus, schreibt die Zeitung. Die Credit Suisse ernannte Sebastian Grigg zum Vize-Chef des Investment Banking im der Region Europa, Naher Osten und Afrika. Das berichtet neben dem Blatt auch die Nachrichtenagentur Reuters. Mittelpunkt seiner neuen Aufgabe seien nun bestehende Kunden und die Weiterentwicklung des Kundenstamms, zitiert die Agentur aus einem internen CS-Memo.

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Grigg stand bisher an der Spitze des britischen Investmentbankings der Schweizer Grossbank. Er gilt als exzellent vernetzt und beriet laut «Financial Times» den ehemaligen Schatzkanzler Alistair Darling bei der Bankrettung auf dem Höhepunkt der Finanzkrise 2008. Im britischen Investmentbanking soll nun das Duo Charles Donald und Jonathan Grundyals auf Grigg folgen.

Neue Chefs für Südostasien

Auch in Asien baut die Schweizer Bank um: Sie ernannte der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge Rizal Gozali und Edwin Low zur Doppelspitze des südostasiatischen Investmentbanking-Teams in Jakarta und Singapur.

Die beiden seien damit zuständig für Singapur, Malaysia, Vietnam, Thailand, Indonesien und die Philippinen, schreibt Bloomberg unter Berufung auf eine CS-Mitteilung. Low hatte zuvor dem CS-Investement-Banking in Malaysia und Singapur vorgestanden, Gozali leitete das Team in Indonesien.

(tno/se)