Happige Vorwürfe: Erneut hätten laut sich einem Bericht von «China Labor Watch» (CLW) Arbeiter einer Foxconn-Fabrik in China das Leben genommen. Laut Informationen von CLW seien am 24. April ein 24-jähriger Arbeiter sowie am 27. April eine 23-jährige Arbeiterin aus dem 12. Stock des Wohnheims in den Tod gesprungen.

CLW beruft sich dabei auf Informationen von Foxconn-Mitarbeitern sowie einen chinesischen Medienbericht auf «Guhantai.com». Über die Hintergründe sei nichts bekannt – zudem wird berichtet, dass die Arbeitsbedingungen wenige Tage nach den Vorfällen gelockert worden seien.

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Foxconn bestritt laut Informationen von «Heise Online», dass der 24-Jährige im Werk in Zhengzhou beschäftigt gewesen sei. Andere Quellen behaupten, dass der Mann im dortigen Arbeiter-Wohnheim gewohnt habe und seine Eltern nach dessen Tod vor der Fabrik demonstriert hätten.

Das chinesische Unternehmen stellt in Zhengzhou unter anderem Apples iPhones her. Gemäss früheren Medienberichten sollen in dem Werk vor Jahresfrist 120'000 Menschen beschäftigt gewesen sein – neuere Zahlen gibt es nicht.

Foxconn steht seit Jahren in der Kritik: So war 2010 publik geworden, dass sich 14 Mitarbeitende das Leben genommen hatten.

(vst/aho)