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Formel 1
Neue Verwirrung um Sauber

Sauber-Formel-1-Wagen: Gehen die finanziellen Probleme in die nächste Runde? (Bild: Keystone)

Dem Schweizer Rennstall droht laut einem deutschen Pressebericht ein russische Investor abzuspringen. Doch Sauber dementiert.

Veröffentlicht am 13.08.2013

Der Schweizer Formel-1-Rennstall Sauber muss seine Hoffnungen auf Finanzhilfe aus Russland laut der deutschen Nachrichtenagentur DPA «offensichtlich begraben». Das National Institut of Aviation Technologies (Niat) mit Sitz in Moskau habe nicht genug Geld, um das Team zu finanzieren, erklärte dessen Geschäftsführer Wladimir Sirotkin der DPA, wie die Agentur selber schreibt.

Doch Sauber dementiert, wie Schweizer Medien berichten. «Aufgrund von Falschmeldungen und Gerüchten in einigen Medien sehen wir uns zu folgender Stellungnahme gezwungen: Die von uns angekündigte Zusammenarbeit mit den russischen Partnern ist auf guten Wegen», zitiert der «Tages-Anzeiger» aus einem Communiqué des Rennstalls. Erste vertraglich zugesicherte Zahlungen an das Team bereits erfolgt.

«Der Vertrag mit dem Fahrer Sergej Sirotkin steht», heisst es weiter. «Die angekündigte Vorbereitung auf seinen Einsatz wird in der nächsten Woche, nach Beendigung unserer branchenüblichen Ferien, beginnen.»

Weiterhin sei eine finanzielle Beteiligung von Niat gar nicht vorgesehen gewesen, zitiert «20min.ch» - «vorgesehen war lediglich eine technische Kooperation».

(tno)

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