Die Gruppe der Jungfraubahnen hat im vergangenen Jahr die Besucherfrequenzen gesteigert. Erstmals in einem Jahr wurden mehr als eine Million Besucher auf das Jungfraujoch befördert. Die Bahnen profitierten 2015 erneut von der steigenden Nachfrage aus Asien, wie die Jungfraubahn Holding am Donnerstag mitteilte. Schwierig gestaltete sich dagegen der Start der Jungfrau Ski Region in die Wintersaison 2015/2016.

Die Jungfraubahn-Gruppe blicke bei den Besucherfrequenzen auf ein erfolgreiches Jahr 2015 zurück, heisst es in der Mitteilung. Insgesamt besuchten 1'007'000 Personen das Jungfraujoch, was einer Zunahmen von 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr und damit dem besten Ergebnis in der Geschichte der Gesellschaft entspricht. Der millionste Gast wurde am 30. Dezember gezählt, wie die Gesellschaft gleichentags bekannt gegeben hatte.

Schwieriger Saisonstart

Auch die anderen zur Gruppe gehörenden Bahnen steigerten die Besucherfrequenzen. Die Harderbahn verzeichneten ein Plus von 18 Prozent auf 317'000 beförderte Personen und damit ein Passagierrekord. Die Firstbahn erzielte einen Anstieg der Passagierzahlen von 2,5 Prozent auf 602'000 Personen und die Mürrenbahn transportierte mit 410'000 Personen 1,7 Prozent mehr Gäste als im Jahr zuvor.

Dagegen gestalte sich wegen der anhaltend warmen Temperaturen und des wenigen Schnees der Start der Jungfrau Ski Region in die Wintersaison 2015/2016 wie im Vorjahr schwierig, heisst es weiter. Vom Saisonstart bis zum 2. Januar 2016 registrierte die Jungfrau Ski Region 150'000 Besucher und verzeichnete damit gegenüber der gleichen Periode vor einem Jahr einen Rückgang von 3,8 Prozent. Im langjährigen Vergleich seien die beiden letzten Wintersaisonstarts 2014 und 2015 unterdurchschnittlich ausgefallen, teilt die Gesellschaft mit. An der Jungfrau Ski Region ist die Jungfraubahn-Gruppe zu 60 Prozent beteiligt.

(awp/mbü/ama)

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