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Stärkung
Neuer Geldsegen für Fahrdienst Uber

Logo von Uber: Das Startup wird mit Geld überhäuft. Bloomberg

Das umstrittene US-Startup nimmt erneut über eine Milliarde Dollar Frischgeld auf. Damit will Uber seine Position in China stärken. Hinter dem Geldsegen steckt ein chinesischer Internetriese.

Veröffentlicht am 08.09.2015

Um seine Position in China zu stärken, hat der umstrittene US-Fahrdienstanbieter Uber 1,2 Milliarden Dollar bei Investoren eingesammelt. Die Finanzierungsrunde sei aber noch nicht abgeschlossen, es könnten noch «hunderte Millionen zusätzlich» hinzukommen.

Dies verlautete am Montag aus einer mit dem Unternehmen vertrauten Quelle. Demnach gab auch der chinesische Internetriese Baidu erneut Geld. Der Konzern hatte bereits im Dezember rund 600 Millionen Dollar in Uber gesteckt.

Kampf gegen Didi Kuaidi

Uber will in China mehr als eine Milliarde Dollar investieren und die Volksrepublik zu seinem weltweit grössten Markt machen. Dort steht der Fahrdienstanbieter aber einer harten einheimischen Konkurrenz gegenüber.

Ubers grösster Rivale ist Didi Kuaidi mit mehreren Millionen Fahrten am Tag. Reguläre Taxis stehen in China in der Kritik - wegen ihres schlechten Service und ihrer unfreundlichen Fahrer, die regelmässig potenzielle Fahrgäste am Strassenrand stehenlassen.

Uber vermittelt über Smartphone-Apps und das Internet Fahrten in verschiedenen Angebots- und Preisklassen. Das Unternehmen ist in vielen Ländern vor allem etablierten Taxiunternehmen ein Dorn im Auge.

(sda/dbe/gku)

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