Die Jungfraubahn hat im Geschäftsjahr 2012 den Betriebsertrag um 6,8 Prozent auf 157,9 Millionen Franken gesteigert. Das Betriebsergebnis (EBIT) kletterte um 10 Prozent auf 34,1 Millionen Franken und der Reingewinn um 2,2 Prozent auf 26 Millionen Franken, wie die Bergbahnbetreiberin mitteilte.

Den Aktionären wird eine unveränderte Dividende von 1,80 Franken zur Ausschüttung vorgeschlagen. Damit haben die Jungfraubahnen sowohl auf Stufe Umsatz als auch beim Gewinn neue Rekordwerte erreicht. Die Verstärkung der globalen Marketingaktivitäten habe sich ausbezahlt. Mit den vorgelegten Zahlen hat die Gesellschaft die Schätzungen der Analysten der Bank Vontobel übertroffen. Die Experten hatten mit einem Betriebsertrag von 154 Millionen Franken, einem EBIT von 31,5 Millionen und einem Reingewinn von 25,1 Millionen gerechnet. 

Der Betriebsaufwand stieg im Jahr 2012 um 6,8 Prozent auf 97,3 Millionen Franken. Dabei fiel der Personalaufwand mit 50,7 Millionen um 4,5 Prozent höher aus und der sonstige betriebliche Aufwand erhöhte sich um 6,8 Prozent auf 40,5 Millionen. 

Bereits Mitte Februar vermeldete die Jungfraubahn für 2012 eine Steigerung des Verkehrsertrags um 4,4 Prozent auf 115,1 Millionen Franken. Die Zahl der Gäste auf dem Jungfraujoch stieg um 9 Prozent auf rekordhohe 833'000 Personen, wobei der Zuwachs insbesondere dem Geschäft mit asiatischen Gästen zu verdanken sei, hiess es damals. Schwierigkeiten bereiteten hingegen das schleppende Wintergeschäft und der starke Franken. 

Zum Gesamtjahr 2013 werden in der heutigen Meldung keine Angaben gemacht. Im Februar wurde ein guter Start ins laufende Geschäftsjahr und ein anhaltend positiver Trend im wichtigen asiatischen Markt vermeldet.

(muv/awp)