Die New York Times Company kommt zwar im Digital-Geschäft voran, muss aber Verluste und Umsatzschwund verkraften. Im ersten Quartal gingen die Erlöse im Vergleich zum Vorjahr um 1,6 Prozent auf 384,2 Millionen Dollar zurück. Das teilte der Verlag, der die traditionsreiche Tageszeitung «The New York Times» herausgibt, am Donnerstag mit.

Weil die Print-Inserate weiter wegbrachen, schrumpften die Werbeeinnahmen um 5,8 Prozent auf 149,9 Millionen Dollar. Die im Internet erzielten Einnahmen legten allerdings um elf Prozent zu. Auch die Zahl der Online-Abonnements stieg deutlich um 47'000 auf 957'000. Verlagschef Mark Thompson betonte die Erfolge im Digital-Geschäft und sprach von einem «soliden Start» ins Jahr.

Auch interessant
 
 
 
 
 
 

14 Millionen Verlust

Von Januar bis März fiel unter dem Strich ein Verlust von 14,3 Millionen Dollar an. Im Vorjahr hatte es noch einen Überschuss von 1,7 Millionen Dollar gegeben.

Der Verlag begegnet der Ertragsschwäche mit Sparmassnahmen. Bereits im Oktober hatte er angekündigt, etwa 100 Stellen im Newsroom zu streichen. Das sind ungefähr 7,5 Prozent der Belegschaft.

(sda/ise)