Die Unsicherheiten für Wirtschaft und Arbeitsplätze in vielen Ländern Europas bremsen neben den Autobauern auch den Zweirad-Spezialisten Piaggio aus. Der Hersteller der Vespa-Roller und Aprilia-Motorräder verdiente 2013 fast zwei Drittel weniger als im Vorjahr, wie das Unternehmen mitteilte.

Umsatz bricht ein

Mit 18,1 Millionen Euro lag der bereinigte Gewinn auch unter den Erwartungen der Analysten. Der Umsatz sackte um 200 Millionen auf 1,2 Milliarden Euro ab. Doch Fachleute gehen davon aus, dass das Schlimmste für den Traditionskonzern vorbei ist.

Die Erholung in Europa fasse langsam Fuss und komme auch am Automarkt an. Zudem dürfte das Geschäft in Asien besser laufen. Bis 2017 will Piaggio seinen Nettogewinn auf etwa 70 Millionen Euro steigern.

(sda/dbe)