US-Sportartikelhersteller Nike setzt einen Schlussstrich unter seine Partnerschaft mit der Krebsstiftung des Dopingsünders Lance Armstrong. Die Produktion von Fahrrad-Bekleidung und -Ausrüstung für die gemeinnützige Organisation Livestrong werde in diesem Jahr eingestellt, teilte der Adidas-Rivale am Dienstagabend mit.

Zu den Kassenschlagern der von dem gefallenen Radsportstar gegründeten Stiftung gehört das gelbe Gel-Armband, von dem bisher rund 87 Millionen Stück verkauft wurden und das Nike im Sortiment führte. Die Partnerschaft, die auch eine Lizenzvereinbarung umfasste, brachte Livestrong über die Jahre rund 100 Millionen Dollar an Einnahmen.

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Armstrong hatte die Stiftung 1997 nach seiner Krebserkrankung gegründet. Während seiner Sportlerkarriere, die der Amerikaner mit sieben Tour-de-France-Titeln krönte, erhielt die Stiftung viel Zulauf. Nach Aberkennung seiner Siege legte Armstrong im Oktober den Vorsitz nieder. Im Januar gab er zu, gedopt zu haben. 

(muv/vst/reuters)